Montag, 30. November 2009

Schweiz sagt Nein - und diese demokratische Entscheidung der Mehrheit des schweizer Volkes wollen die Islamfreunde nicht akzeptieren.


Zitat:

"Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Edathy bezeichnete
die Entscheidung der Schweizer als sehr problematisch.
Wer Religionsfreiheit garantiere, müsse den Anhängern
verschiedener Religionen auch die Möglichkeit geben,
Gotteshäuser zu bauen. Eine Entscheidung wie in der
Schweiz wäre mit dem Grundgesetz nicht vereinbar,
sagte Edathy der «Berliner Zeitung."

Dass Herrn Sebastian Edathy klar ist, dass Moscheen KEINE Gotteshäuser sind in dem Sinne, was ein Europäer unter Gotteshaus = Kirche versteht, darf vorausgesetzt werden. In der Moschee wird zwar auch gebetet, aber in erster Linie handelt es sich um ein Islamcentrum, mit Gastronomiebetrieben, Aufenthaltsräumen, Schulungsräumen, Koranschulen, Geschäften und Büros.
Das Kölner Islamcentrum z.B. ist mit einer Fläche von ca. 20.000 Quadratmetern geplant, wobei der eigentliche Gebetsraum etwa 2000 Quadratmeter betragen soll. Allein dieses Verhältnis macht deutlich, dass es sich um ein wirkliches Centrum des Islam handelt. Und natürlich ist es beabsichtigt, dass sich um Umkreis dieses Zentrums, wie bei jeder Moschee, Moslems vermehrt ansiedeln. Das führt weiter zu Moslemghettos in deutschen Städten und nicht in eine Integration.

Zur Ausübung der Religion Islam sind Minarette nicht vorgeschrieben, weil sie im Koran, dem Buch, das für Muslime die einzige und ausschliessliche Massgabe ist, nicht erwähnt sind.
Der Gebetruf erfolgte früher ausschließlich durch die unverstärkte Stimme von einem hohen Ausrufpunkt aus. Spätere Bauten von Moscheen sahen das Minarett als geeignete Ausrufplattfom an. Inzwischen werden teilweise Lautsprecher verwendet, um dem Stadtlärm übertönen zu können. Der Gebetsruf ist zwar empfohlen aber bei keiner Rechtsschule unabdingbare individuelle Verpflichtung [wadschib-ul-aini] und auch keine Voraussetzung zur Gültigkeit des Ritualgebets.

Das Minarett symbolisiert generell optisch den Machtanspruch Allahs und der Muezzin verkündet ihn individuell akustisch mit dem fünfmalig via Mikrofon erschallendem Ruf:
Allah ist der Allergrößte (4 mal)
Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer Allah gibt (2 mal)
Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist (2 mal)
Kommt her zum Gebet (2 mal)
Kommt her zum Heil (2 mal)
Allah ist der Allergrößte (2 mal)
Es gibt keinen Gott außer Allah


Die Schweizer Bevölkerung hat sich am 29.11.2009 mehrheitlich demokratisch gegen den Bau von Minaretten in der Schweiz entschieden.
Die rot-grünen Islamfreunde können diese demokratische Wahl der Mehrheit des schweizer Volkes nicht akzeptieren und polemisieren heute einheitlich über die „nach rechts gerückte Schweiz“.

Und das ist Meinung der Eliten zum Ergebnis der Abstimmung über das Minarettverbot in der Schweiz:

Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner
"Wenn man keine Minarette mehr bauen kann, dann bedeutet es, dass man eine Religion unterdrückt. Das ist ein Ausdruck von Intoleranz, und ich verabscheue Intoleranz."

Der Vorsitzende der türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat:
„Es zeigt sich, dass die europäischen Gesellschaften noch nicht ganz reif sind für die Zuwanderung und für die Einwanderung“.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt:
"Man darf dieses Ergebnis nicht überbewerten. Es ist mit Sicherheit nichts, was auf Deutschland in dieser Form zu übertragen wäre."

Katrin Göring-Eckardt, Bundestags-Vizepräsidentin und Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland
"Wir sind wahnsinnig stolz, gerade in der Adventszeit, auf unsere Kirchtürme. Und wir sagen, aber Minarette dürfen nicht gebaut werden. Ich glaube, hier wird auch Angst vor etwas geschürt, was mit dem Islam wirklich überhaupt nichts zu tun hat."

Geert Wilders, Vorsitzender der niederländischen "Partei für die Freiheit" (PVV):
"Zum ersten Mal haben sich Menschen in Europa der Islamisierung widersetzt."

Eveline Widmer-Schlumpf, schweizerische Justizministerin :
"Die Abstimmung hat die Minarette betroffen, aber selbstverständlich nicht die muslimische Gemeinschaft. Offensichtlich wollte man mit dem Minarett-Verbot ein Zeichen gegen diese fundamentalistischen Ausprägungen setzen."

Marine Le Pen, Vizepräsidentin der rechten französischen Partei Front National :
"Auch die Franzosen sollen über lokale Moscheebauten abstimmen dürfen. Es ist skandalös, dass die Politik dem Willen des Volkes den Rücken kehrt."

Carl Bildt, schwedischer Außenminister :
"Das ist ein Ausdruck von ziemlich vielen Vorurteilen und vielleicht sogar Angst."

Hans Küng, Schweizer Theologe :
"Die neuesten katastrophalen Entwicklungen für das Image meiner Heimat - etwa der Bankenskandal - kulminieren nun in dieser unbegreiflichen Annahme der Initiative, die nicht nur gegen die Religionsfreiheit verstößt, sondern auch gegen die in der Schweiz hoch angesehene Toleranz. Das wird die Schweiz noch teuer zu stehen kommen."

Mario Borghezio, Europaabgeordnete der italienischen Partei Lega Nord:
"Über dem heute schon fast islamisierten Europa flattert jetzt die Fahne der mutigen Schweiz, die christlich bleiben will."

Beatrice Ask, schwedische Justizministerin und derzeitige EU-Ratspräsidentin :
"Ich glaube an die Freiheit. Und ich denke nicht, dass wir ein neues Europa ohne das Recht auf Meinungsäußerung bauen können."

CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach:
"Ich kann nur dringend davor warnen, die Sorgen der Menschen zu ignorieren."
und:
"Ich stelle schon seit vielen Jahren fest, dass es eine deutliche Diskrepanz zwischen der veröffentlichten Meinung und der öffentlichen Meinung gibt"
sagte Bosbach im Hambuger Abendblatt.


Hier einige Kostproben der sogenannten Qualitätsjournaille:



Europarat und EU kritisieren Schweizer Minarett-Verbot
30.November 2009
Das Votum der Schweizer für ein Minarett-Bauverbot ist
im Europarat auf massive Kritik gestoßen.
Diese Entscheidung gebe Anlass zu "tiefer Besorgnis",
betonte der Präsident der Parlamentarischen Versammlung
des Europarats, LluisMaria de Puig. Nach Ansicht des
CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach sollte das Votum
der Schweizer ernst genommen werden.DasErgebnis der
Volksabstimmung sei Ausdruck einer auch in Deutschland
weit verbreiteten Angst vor Islamisierung, sagte Bosbach
der "Berliner Zeitung". Hier geht es weiter
http://de.news.yahoo.com/2/20091130/tts-europarat-und-eu-kritisieren-schweiz-c1b2fc3.html




30.November 2009
EKD: Mit Gelassenheit auf Kuppeln und Minarette reagieren
Auch die Evangelische Kirche in Deutschland spricht
sich ganz grundsätzlich dafür aus, im Sinne der
Religionsfreiheit Muslimen den Bau von Moscheen
mit Minaretten zu gestatten.
Man bejahe das Recht auf freie Religionsausübung
(Art.4 Grundgesetz) "nachdrücklich", heißt es im
EKD-Text "Klarheit und gute Nachbarschaft -
Christen und Muslime in Deutschland".
"Diese Zustimmung erstreckt sich auch auf das Recht
zur Errichtung von Moscheen, das zur freien und
ungestörten Religionsausübung gehört."
Für viele Muslime gehörten Kuppel und Minarett
zu wichtigen Gestaltungselementen einer Moschee,
so das EKD-Papier weiter.
"Die Mehrheitsgesellschaft sollte darauf mit
mehr Gelassenheit reagieren."
http://www.evangelisch.de/themen/politik/vertieft-schweizer-votum-kluft-zwischen-islam-und-westen7649




Minarett-Verbot
Islamkritiker setzen sich in der Schweiz durch
Von Elisalex Henckel 29. November 2009, 23:56 Uhr
Der Fall könnte vor dem Europäischen Gerichtshof landen. Denn ein Bauverbot für Minarette verstößt aller Voraussicht nach gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Allein die Initiative für die Volksabstimmung hat der Schweiz eine Rüge der zuständigen UN-Kommission eingetragen.
http://www.welt.de/politik/ausland/article5370219/Islamkritiker-setzen-sich-in-der-Schweiz-durch.html




Nach Minarett-Verbot
Angst in der Schweiz
Vier Minarette gibt es bislang im Land – scheinbar mehr als genug für die Wähler, die in einer Volksabstimmung für ein Verbot weiterer Bauvorhaben votierten. In der Schweiz geht nun die Angst vor Gewalt gegen Muslime um, es ist von "Pogromstimmung" die Rede. Wolfgang Bosbach von der CDU sieht auch in Deutschland die "Sorge vor einer Islamisierung".
http://www.n-tv.de/politik/Angst-in-der-Schweiz-article617572.html



Und das meint der "Spiegel"
Das Votum gegen neue Minarette in der Schweiz begeistert fremdenfeindliche Parteien in ganz Europa. Rechte in Italien, Frankreich und in den Niederlanden feiern die "mutigen" Eidgenossen und fordern ähnliche Initiativen. Viele gemäßigte Politiker sind entsetzt über die
raumgreifende Intoleranz.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664222,00.html





Paulus Kirche /Museum in Tarsus (Türkei)

Die politischen und kirchlichen Gutmenschen interessiert bei ihrer Forderung nach Toleranz in Sachen freier Glaubensausübung für die Moslems in Europa recht wenig, dass christliche Kirchen im islamischen Raum, soweit überhaupt noch vorhanden, nicht einmal das Recht haben, zu existieren oder Gottesdienste für die wenigen verbliebenen Christen abzuhalten.



Nach der Information des britischen Senders BBC wird es eine Rückgabe der Paulus-Kirche in Tarsus an die katholische Kirche nicht geben; die Türkei verneinte Regierungskreisen zufolge die Forderungen. Hoffnungen deutscher Politiker und Repräsentanten der Kirche haben sich damit zerschlagen.



1943 hatte die Türkei die Kirche enteignet und für militärische Zwecke benutzt. Einige Jahre bereits dient das Gotteshaus nun als Museum, in dem auch Gottesdienste stattfanden, jedoch bedurfte es der Zustimmung der Museumsleitung. Bis 2009 dürfen Christen das Gebäude weiter für Gottesdienste nutzen.Dutzende Kirchen im türkischen Machtbereich dienen als Ställe, Mülldeponie oder sind sonstwie “christenfreundlich” genutzt.


Freitag, 27. November 2009

Deutsche Geschichte - die Zerstörung Helgolands und die Umweltfolgen auch noch 62 Jahre danach.

Quelle: Wikipedia






alte aufnahmen von 1947-1952 die sprengung durch die briten 1947. bis 1952 würde helgoland als bomben abwurfplatz durch die engländer genutzt...nicht ein stein blieb auf dem anderen..nur der leuchtturm-im kriege flakturm-blieb stehen....leid des krieges hier und überall......
Helgoland, eine winzige Insel in der deutschen Bucht mit heute 1267 Einwohnern, knapp 70 km vom Festland entfernt. 260 Millionen Jahre alt. Die Insel ist seit dem 7 Jahrhundert von Friesen bewohnt. Im 12 und 13 Jahrhundert gehörte Helgoland zu Dänemark, ab dem 14 Jahrhundert zum Herzogtum Schleswig. Eine Sturmflut um 1720 zerstörte die Verbingung zwischen der Hauptinsel und zu dem Inselteil Düne. Nach dem nordischen Krieg und anschliessend 1721 kam Helgoland als Bestandteil des Herzogtums Schleswig unter die dänische Krone.
1807 besetzten britische Truppen die Insel und Helgoland kam als Kolonie zu Grossbritannien und Irland.

Während des Friedens von Kiel im Jahr 1814 blieb Helgoland weiter bei den Briten. Und Charles Hamilton wurde bis 1817 Gouverneur.
Hoffmann von Fallersleben dichtete während eines Ferienaufenthalts auf Helgoland am 26. August 1841 das Lied der Deutschen auf die von Joseph Haydn 1797 komponierte Hymne für den römisch-deutschen Kaiser.

1864 fand vor Helgoland ein Seegefecht zwischen Österreich und Dänemark statt.

Während des Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 tauchte eine französische Flotte vor der Elb- und Wesermündung auf und forderte von den Helgoländern, Lotsen für Operationen gegen den Bund der Deutschen zu stellen. Die Helgoländer lehnten die mit dem Bekenntnis, ihr Herz schlage für Deutschland, ab.

1890 trat England die Insel im sogenannten Helgoland-Sansibar-Vertrag an das Deutsche Reich ab. Im Gegenzug verzichtete das Deutsche Reich auf seine Ansprüche auf das vor der Küste des damaligen Deutsch-Ostafrika liegende Sultanat Sansibar und auf andere Rechte in Ostafrika .
Kaiser Wilhelm II. baute Helgoland, das nahe der Mündung des damals neuerstellten, wirtschaftlich und strategisch wichtigen Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute: Nord-Ostsee-Kanal) liegt, zu einem Marinestützpunkt aus.

Während des ersten Weltkrieges fanden in den Gewässern um Helgoland 1914 und 1917 heftige Seegefechte statt. Die Bevölkerung war kurz nach Ausbruch des Krieges evakukuiert worden und konnte erst 1918 zurück nach Helgoland.

Nach Kriegsende wurden die militärischen Anlagen zurückgebaut, aber nicht zerstört. Ab 1935 bauten die Nationalsozialisten die Insel erneut militärisch aus. Kriegsbedingt hatte Helgoland 1939 4430 Einwohner.

Ab 1943 nahmen alliierte Bomber die Insel erstmals ins Visier. Am 18. April 1945 erfolgte ein Großangriff, bei dem fast 1000 alliierte Bomber die winzige Insel unter Beschuss nahmen. Diese Bombardierung glich einem Inferno bei dem über 128 Menschen ums Leben kamen.

Nach einem verheerenden Bombardement der britischen Luftwaffe am 18. April 1945, bei dem 1.000 britische Flieger innerhalb von 104 Minuten etwa 7.000 Bomben abwarfen, war die Insel unbewohnbar und wurde evakuiert.

Danach ging das entvölkerte Helgoland in den Besitz der Engländer über und wurde als Bombenübungsplatz genutzt. In dieser Zeit sprachen die britischen Soldaten auch von „Hell go Land“, vom Land, das zur Hölle geht. 1947 fassten die Engländer den Entschluss, Helgoland vollständig zu vernichten. Zwei Jahre nach Kriegsende, am 18.April 1947 zerstörten die Briten mit der bis heute größten nichtnuklearen Sprengung der Geschichte die militärischen Bunkeranlagen der Insel. Rund 4.000 Torpedoköpfe, fast 9.000 Wasserbomben und über 91.000 Granaten verschiedensten Kalibers, insgesamt 6700 Tonnen Sprengstoff.
Am 18. April 1947 um 13 Uhr war es soweit: Eine erste, kleinere Explosion vertreibt die Vögel. Kurze Zeit später explodiert die größte Sprengstoffladung aller Zeiten. Eine Denotation – ein fünftel so stark wie die Hiroshima-Bombe – erschütterte die Insel und ein mächtiger Rauchpilz steigt bis zu 1000 Meter empor.

Doch als sich der Rauch verzieht, blicken alle erstaunt auf die Reste Helgolands: Zwar verwandelte die Explosion die Nordsee-Insel in eine Trümmerwüste – Teile der Steilküste waren eingestürzt, unzählige Krater hinterließ die Explosion – dennoch: Helgoland war nicht im Meer versunken. Die Insel hatte die größte nicht-atomare Explosion der Menschheitsgeschichte überstanden.

Bis 1952 blieb Helgoland militärisches Sperrgebiet und Bombenabwurfplatz für die britische Luftwaffe. Während dieser Zeit wurde die Insel von den britischen Soldaten zynisch Hell-go-land (das Land, das zur Hölle geht) genannt.
Am 20. Dezember 1950 besetzten die zwei Heidelberger Studenten René Leudesdorff und Georg von Hatzfeld zusammen mit dem damals in Heidelberg Geschichte dozierenden Publizisten Hubertus zu Löwenstein die Insel und hissten die deutsche Flagge, die Flagge der Europäischen Bewegung und die Flagge Helgolands.

Dies löste eine breite Bewegung zur Rettung Helgolands aus. Nachdem der Deutsche Bundestag im Januar 1951 einstimmig die Freigabe der Insel gefordert hatte, gaben die Briten am 1. März 1952 Helgoland wieder an die Bundesrepublik Deutschland zurück. Der Bevölkerung wurde erlaubt, wieder auf ihre Insel zurückzukehren.



Nachwehen:

Viele der Helgoländer konnten nicht wieder auf ihre Insel zurückkehren.

Heute, auch 60 Jahre nach dem Bombeninferno der Alliierten müssen noch immer Bomben auf Helgoland, die nicht detonierten und eine Gefahr darstellen, mühselig entschärft werden.


Bombe auf Helgoland entschärft:

Donnerstag, 12. November 2009, 12:49 UhrHelgoland - Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Donnerstag auf Helgoland einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die britische Zehn-Zentner-Bombe lag unter einer Düne und war bei der Auswertung alter Luftbilder entdeckt worden, erklärte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Elmer Wartmann. Während des rund 35-minütigen Einsatzes musste die Düne geräumt werden. Die Wasserschutzpolizei sperrte die Küstenseite ab. "Vor etwa 25 Jahren stellten die Briten Schleswig-Holstein rund 28 000 Luftaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg zur Verfügung", sagte Wartmann. Diese würden nun ausgewertet.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5195942/Schleswig-Holstein-Bankgebaeude-heftig-erschuettert-Bombe-auf-Helgoland-entschaerft-Niedersachsen-Schwarzarbeiter-zockt-Behoerde-ab-Gedenkstein-geschaendet-Mecklenburg-Vorpommern-Anschlag-auf-Amtsgericht-Arbeiten-an-Nothafen-gestoppt.html

Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist heute (27.10.09) auf der Insel Helgoland ohne Zwischenfälle entschärft worden. Wie der Sprecher der Wasserschutzpolizei Husum, Wolfgang Boe, mitteilte, war die Bombe mit einem Gewicht von 2000 Ibs (ca. 900 kg) ca. 3 km westlich der Insel Helgoland im Naturschutzgebiet Helgoländer Festlandssockel in einer Wassertiefe von 13 m von einem Foschungstaucher entdeckt worden. Durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes Schleswig-Holstein wurde die 1,8 m lange Fliegerbombe dann am heutigen Tage aufgeschwemmt und mit einem Tonnerleger zur Helgoländer Düne gebracht. Dort konnte dann die Entschärfung erfolgreich durchgeführt werden, nachdem die Düne vorher komplett geräumt worden war
http://westreporter.wordpress.com/2009/10/27/fliegerbombe-auf-helgoland-entscharft/

24.02.2009Helgoland: Entschärfung einer 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg
Auf Helgoland musste am Dienstag der Schleswig-Holsteinische Kampfmittelaufräumdienst eine mehrere hundert Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärfen. Die Bombe stammte noch aus dem dem 2.Weltkrieg.

Ein Sporttaucher hatte die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe etwa 200 Meter vor Helgoland auf dem Nordsee-Grund gefunden. "Gegen 13.00 Uhr wurde die Bombe mit Hilfe eine Luftsacks an die Wasseroberfläche befördert", sagte der Husumer Wasserschutzpolizeisprecher Wolfgang Boe.

Die Bomben-Entschärfung hatte ungefähr 30 Minuten beansprucht. Während der Arbeiten wurde ein größerer Bereich des Helgoländer Hafens, sowie des Oberlandes abgeriegelt. Es kam während der Arbeiten zu keinen außerordentlichen Zwischenfällen.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=752550





Am 1. März ist alljährlich der Inselfeiertag auf Helgoland. Mit einem Inselfest und einem Mitternachtsgottesdienst feiert die Helgolander BevölkerungdieFreigabe der Insel durch dieEngländer im Jahre 1952.




Auch 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Boden in Deutschland noch mit tausenden Tonnen Bomben, Minen, Granaten und anderer Munition verseucht. Vor allem der Osten Deutschlands ist stark belastet. "Die alten Bundesländer hatten 40 Jahre mehr Zeit, systematisch ihre Böden abzusuchen", sagt der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Brandenburg, Hans-Jürgen Weise. "In der DDR war die Suche an den Hauptwegen zu Ende." Kommt Bayern heute noch auf etwa 13 Tonnen Fundmunition, meldete Mecklenburg-Vorpommern für 2004 gut 230 Tonnen. Unter den westdeutschen Ländern werden nur in Hessen noch mehr als 100 Tonnen Munitionsschrott im Jahr geborgen. Bundesweit sind es jährlich etwa 1500 Tonnen, etwa ein Drittel davon in Brandenburg.

Allein in Brandenburg sind noch 4000 Quadratkilometer - beinahe die doppelte Fläche des Saarlandes - potenziell von Blindgängern und Überresten belastet. Tausende Kilogramm Fundmunition werden allwöchentlich auf dem Brandenburger Sprengplatz Kummersdorf-Gut vernichtet. Experten schätzen, dass die restlose Säuberung des einst größten deutschen Kriegsschauplatzes von hochexplosiven Überresten gigantischer Materialschlachten bei heutigem Tempo noch bis zu 150 Jahre dauern wird. Sprengmeister Weise entschärft und vernichtet seit 35 Jahren Bomben. "Als ich eingestellt wurde, hieß es: In zehn Jahren brauchen Sie einen anderen Job - dann sind wir durch."

"Selten passt das Bild der "tickenden Zeitbomben" so wie bei der Gefahr durch diese Altlasten", sagt Kampfmittelexperte Günter Fricke von der Dresdner Sprengschule. Er lehrt seine Schüler die Feinheiten von mehr als 200 unterschiedlichen Bomben der Alliierten Streitkräfte mit bis zu 120 verschiedenen Zündern. Besondere Vorsicht predigt er vor Munitionsfunden auf ehemaligen deutsch-sowjetischen Schlachtfeldern. "Bei russischen Minen und Bomben ist jedes Teil ein Einzelstück." Doch statt die wachsende Gefahr durch das verrottende Material mit Hochdruck zu bekämpfen, wird auch bei der Munitionsbergung der Rotstift angesetzt. Sprengmeister Weise findet es seltsam, dass ein Großteil der Kosten von den Ländern zu schultern ist. "Schließlich haben ja nicht Hessen oder Brandenburg den Krieg mit den Alliierten begonnen." Doch Blindgänger und Munitionsreste der Alliierten sind Ländersache. Der Bund kommt nur für reichseigene Munition auf. Und selbst hier will Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) jetzt sparen.






Wer hat Giftgasgranaten und Munition in der Nordsee versenkthttp://www.stefannehring.de/downloads/155_Nehring-2005_Waterkant-3-05_munition-nordsee.pdf
Auf Grund von Archiv-Recherchen konnte ermittelt werden, dass direkt nach dem 2. Weltkrieg offiziell zwölf Versenkungsgebiete in der Deutschen Bucht eingerichtet wurden. Von 1945 bis 1947 (vereinzelt auch bis 1962) wurden im Auftrag der Alliierten erhebliche Mengen an Munition größtenteils per Bahn zu verschiedenen deutschen Häfen transportiert.Die Versenkungsfahrten wurden dann gegen Bezahlung von deutschen Fischereifahrzeugen oder kleineren Küstenmotorschiffen mit deutschem Personal ausgeführt. Nach Zeitzeugenberichten wurde aber rund 50 Prozent der Munition schon während der Fahrt über Bord entsorgt, um schneller weitere Fahrten durchführen zu können. Auf Grund von Strandungen und gezielten Versenkungen wurden in den nachfolgenden Jahren fünf weitere Gebiete offiziell in die deutschen Seekarten als munitionsbelastet aufgenommen. Die Gesamtmenge der direkt vor der deutschen Nordseeküste versenkten Munition wird auf mindestens 750.000 Tonnen geschätzt.





Der Boden und das Meer sind aber nicht nur in Deutschland als Folge des zweiten Weltkrieges noch immer verseucht. Lesen Sie bitte :

Die Fischer und das Senfgas
Von Schlamp, Hans-Jürgen und Wiegrefe, Klaus
Deutsche, Italiener und Amerikaner versenkten Tausende Tonnen Gift in der Adria.
Als Gerhard Schröder am 17. Juli 2001 barfuß am Adria-Strand von Pesaro lustwandelte, redete noch niemand über vergiftete deutsch-italienische Beziehungen. Dabei schwappte um seine Füße Wasser, das eine tödliche Altlast birgt, die weit gefährlicher ist als jeder Ausbruch eines geifernden Provinzpolitikers der ausländerfeindlichen Rechtskoalition in Rom.
Tausende Tonnen deutscher Kampfstoffe wurden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs in aller Eile vor Italiens Ostküste versenkt - mindestens 1400 Tonnen Chemiewaffen allein vor Pesaro. Auslöser für den Verklappungsbefehl war vielleicht ein Luftangriff in Süditalien:
Am 2. Dezember 1943 hatten deutsche Ju-88-Bomber 20 Minuten lang die Kais des Adria-Hafens Bari angegriffen, eine Nachschubbasis der Alliierten. Das amerikanische Handelsschiff "John Harvey" fing Feuer und explodierte. Über tausend Menschen, die meisten von ihnen Zivilisten, starben unter entsetzlichen Qualen - denn an Bord befanden sich 540 Tonnen Senfgas.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-27636587.html

Wo hören wir Protest von den Grünen und anderen „Eliten“, die sich so besorgt zwar der „Church of Global Warming“ angeschlossen haben; in diesen Fällen aber schweigen?


Ergänzung  23.Mai 2013

Bund streitet mit Schleswig-Holstein über Küstenschutz

23.05.2013, 17:30 Uhr | dpa 

Der Bund will nicht mehr für den Küstenschutz von Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland aufkommen und hat damit heftige Kritik in Schleswig-Holstein ausgelöst. In einem Brief an Schleswig-Holsteins Küstenschutzminister Robert Habeck (Grüne) machte sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dafür stark, die Unterhaltungszuständigkeit für Helgoland neu festzulegen.

Habeck reagierte entsetzt: "Der Bund versucht hier, sich freizukaufen, und Minister Ramsauer macht nicht mal Halt vor nationalen Symbolen wie Helgoland." Ramsauer argumentierte dagegen, die Verwaltungskompetenz des Bundes beschränke sich auf die Bundeswasserstraßen und ihre Verkehrsfunktion. "Die Sicherung des Bestandes der Insel Helgoland ist also nicht Bundesaufgabe", folgerte er. Aus Kieler Sicht ist das nicht stimmig, denn der Bund sei sehr wohl als Eigentümer zuständig.

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes kommt nach Angaben aus dem Kieler Umweltministerium seit 1961 für den Uferschutz des Sockels der Insel Helgoland auf. Grundlage dafür sei ein Übereignungsvertrag, mit dem das Land Grundstücke als Gegenleistung für den Uferschutz an den Bund übergeben habe.


Der Bund, wer ist das eigentlich? Welcher Bund?
Die "BRD Regierung" hat sicher die Absicht, die Insel als Sicherheit für noch mehr Schulden irgendeinem
Banksterkonsortium von GoldmanSachs zu übereignen. Damit könnten sie wieder ein paar Tage länger Schulden machen und würden die Kosten für den Küstenschutz los.

Der "Küstenschutzminister", Robert Habeck von den Grünen hätte sicher nichts dagegen

Vor kurzem hiess es noch:
Helgoland baut Offshore-Hafen Erster Spatenstich für 28-Millionen-Projekt Setzt auf Offshore: Bürgermeister Jörg Singer Bild: dpa HELGOLAND

Auf Helgoland hat am Freitag der Bau eines Offshore-Servicehafens begonnen. Er soll Stützpunkt für drei neue Offshore-Windparks vor Deutschlands einziger Hochseeinsel werden. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele, der Landrat des Kreises Pinneberg, Oliver Stolz, und Helgolands Bürgermeister Jörg Singer drückten zum Start symbolisch einen Knopf. 28 Millionen Euro werden investiert, mehr als 30 000 Quadratmeter Fläche saniert. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für Helgoland“, sagte der Chef der Hafenprojektgesellschaft, Peter Singer. Bis 2015 sollen in der Nordsee vor Helgoland drei Windparks entstehen: Nordsee Ost (RWE Innogy), Amrumbank West (Eon) und Meerwind Süd/Ost (WindMW). Es ist geplant, die Hafenflächen 2013 den Investoren zu übergeben. Nach schwierigen Jahren erhoffen sich die 1300 Helgoländer von dem Projekt einen Schub für die Wirtschaft, auch 150 neue Arbeitsplätze. Wenn die drei Windparks in Betrieb gehen, müssen mehr als 200 Windturbinen von der Insel aus regelmäßig versorgt und gewartet werden. Sie werden zwischen 25 und 35 Kilometer von Helgoland entfernt sein. Die Offshore-Branche soll neben Tourismus und Forschung das dritte Standbein der roten Felseninsel werden.
http://www.nwzonline.de/wirtschaft/helgoland-baut-offshore-hafen_a_1,0,489902636.html
Germany's Offshore Fiasco North Sea Wind Offensive Plagued by Problems The mayor of the island, a tall man with gelled hair, lived in Florida for many years. He expects a "job miracle." "We'll be the world's first offshore maintenance island," he says. To tame his euphoria, he occasionally glances at the picture of a turbaned Indian guru above his desk. Behind the next door down the hall, tourism director Klaus Furtmeier is dreaming of boat tours to the choppy waters surrounding the wind farms, a pastime he calls "propeller watching."
http://www.spiegel.de/international/germany/german-offshore-wind-offensive-plagued-by-problems-a-852728-2.html
Aufschüttung : Auf Sand bauen: Abstimmung über Helgolands Zukunft Seit Jahren verliert Deutschlands einzige Hochseeinsel Einwohner. Und Touristen. Helgoland droht der wirtschaftliche Niedergang. Eine Idee soll das Ruder jetzt herumwerfen. Eine gewaltige Sandaufschüttung soll die Insel wieder mit der Düne verbinden, die in der Neujahrsnacht 1720/1721 durch eine gewaltige Sturmflut abgetrennt wurde. Ob diese Idee Wirklichkeit wird, darüber wird am Sonntag abgestimmt. Es sind nur etwas über 1100 Wahlberechtigte, die am Sonntag zum Bürgerentscheid aufgerufen sind. Tatsache ist, dass Helgolands Einwohnerzahl sich in den vergangenen 30 Jahren auf 1300 halbiert hat. Das wollte der Hamburger Bauunternehmer und Investor Arne Weber ändern. Er betreibt ein Hotel auf der Insel und stellte vor drei Jahren seine Pläne zur Inselvergrößerung vor. Damit blitzte er aber bei der Mehrheit der Gemeindevertreter ab. Mit dem Wechsel auf dem Bürgermeistersessel im September 2010 hat der neue Amtsinhaber Jörg Singer (parteilos) die Frage wieder vorangetrieben. Damit sind Webers Pläne plötzlich wieder aktuell. Die „große Lösung“ würde der Insel Neuland im Umfang von 42 Fußballfeldern bescheren, eine kleinere Variante mit einer verlängerten Landungsbrücke, um Kreuzfahrtschiffen eine Anlegemöglichkeit zu bieten, brächte etwa 94 000 Quadratmeter. Viele Bewohner befürchten Bettenburgen und warnen vor einem „Ballermann“-Szenario. Naturschützer sorgen sich um die Ruheplätze der Kegelrobbe. Kritiker sagen, dass ein Ja eine finanziell unkalkulierbare Belastung bedeute. Initiator Weber spricht von 100 Millionen Euro, die allein für die Landaufschüttung notwendig seien.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/aufschuettung-auf-sand-bauen-abstimmung-ueber-helgolands-zukunft/4323962.html
Nach dem Bürgervotum : Helgoland: Kleine Lösung für eine kleine Insel 54,7 Prozent der Wahlberechtigten lehnten den Plan zur Vergrößerung der Insel ab. Wie sieht Helgolands Zukunft nach dem Bügervotum aus? 54,7 Prozent der Wahlberechtigten hatten am Sonntag mit Nein, 45,3 Prozent für die große Erweiterung gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,4 Prozent, abstimmungsberechtigt waren 1312 Bürgerinnen und Bürger. Helgolands Bürgermeister Jörg Singer (parteilos) gehört zwar zu den Verlierern der Abstimmung. Aber noch nie zuvor haben sich die Insulaner so intensiv Gedanken über die Entwicklung ihres Eilands gemacht. Diese Stimmung will er nutzen und lädt deshalb für den 6. Juli zu einer Einwohnerversammlung ein. Dort will er für eine kleinere Lösung zur Landerweiterung werben. Helgoland brauche ein größeres Gebiet, um wirtschaftlich wieder hochzukommen. Das Nein zur Inselerweiterung bedeute nicht, dass eine „nachhaltige und zukunftsorientierte und zukunftsfähige Entwicklung“ unmöglich sei, sagte Singer. Es müsse nun geprüft werden, wie eine „andere Form der Landgewinnung realisiert werden kann“ und „wie auf der Insel oder der Insel vorgelagert Flächen für Wohn-, Arbeits- und Gewerberäume sowie für zusätzliche touristische Infrastruktur geschaffen werden können“. Denn ein „neuer Entwicklungsraum ist dringend notwendig“. Mit dem Start der Offshore-Windpark-Technik rund um die Insel soll dort eine Servicestation der Energiebetreiber ihren Platz finden. Diese würde bis zu 100 neue Arbeitsplätze bieten. Allein für diese neuen Mitarbeiter ist zusätzlicher Wohnraum nötig, für den die Fläche fehlt. Inzwischen kommen die Gäste in der Hauptsaison wieder verstärkt auf die Insel. Dieses Jahr gab es bereits sechs Wochenenden, an denen alle Quartiere ausgebucht waren. Deshalb fordert Singer, die Übernachtungskapazität um 2000 Betten zu erweitern. Um eine Landvergrößerung komme die Insel daher nicht herum.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nach-dem-buergervotum-helgoland-kleine-loesung-fuer-eine-kleine-insel/4330022.html
Jörg Singer Manager Infomotion Stuttgart Jörg Singer studierte an der TH Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen und begann seine berufliche Laufbahn mit dem Aufbau einer Beteiligungsgesellschaft bei einer großen Regionalbank. Im Jahr 2003 übernahm er die Geschäftsführung dieser Gesellschaft und wechselte danach in ein Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen mit dem Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Bereich Corporate Finance. 2005 stieß Jörg Singer zu Infomotion und arbeitete seit dieser Zeit in diversen BI-Projekten sowohl als Consultant wie auch als Projektleiter. Als Managing Consultant begann er im Jahr 2008 mit dem Aufbau eines EPM-Teams, das sich vornehmlich auf die Realisierung unterschiedlicher Aufgaben im Rahmen der Unternehmensplanung konzentriert. Seit Ende 2009 leitet Jörg Singer unseren Standort in Stuttgart und verantwortet dort alle Aktivitäten rund um Business Intelligence.
http://www.infomotion.de/index.php?id=152 Abkürzung für LOHAS LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) sind komplexe Lebensstile, die die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit in die Mitte des eigenen Handels rücken. KarmaKonsum beschäftigt sich als führender Thinktank und Meinungsführer seit 2007 mit dem Thema LOHAS. Hier eine Übersicht der Publikationen und Ideen zu diesem Phänomen:
Umweltschutz auf Helgoland - Ein Interview mit Bürgermeister Jörg Singer Viele LOHAS besuchen schon seit vielen Jahren Helgoland. Natur- und gesundheitsbewusste Menschen kommen gerne nach Helgoland, weil ihnen das Klima und die Angebote auf der Insel anerkannt sehr gut bekommen. Viele der Nord- und Ostfriesischen Inseln haben mittlerweile erkannt, dass die LOHAS eine attraktive Zielgruppe sind, die sie gerne als Gäste bei sich auf der Insel haben möchten. Wie schaut es auf Helgoland aus, sind auch für Sie die LOHAS eine anvisierte Zielgruppe? Viele LOHAS besuchen schon seit vielen Jahren Helgoland. Unsere Hochseeinsel bietet aufgrund der besonderen Lage sehr saubere Luft und eine erstklassige Wasserqualität zum Baden im Meer. Natur- und gesundheitsbewusste Menschen kommen gerne zu uns, weil ihnen das Klima und die Angebote auf der Insel anerkannt sehr gut bekommen. Auch zunehmend gestresste Wissensarbeiter finden hier beste Bedingungen, die eigenen Batterien aufzuladen.
http://www.umwelthauptstadt.de/nachhaltigkeit/umweltschutz-auf-helgoland
Jörg Singer Favoriten Sonstiges Cleanthinking.de - Sauber in die Zukunft, NaturWatt Ökostrom, Helgoland, Grüner Veltliner, The Blue Economy, BÜRGERwirken, Clean Tech Media Award, Ocean Energy Council, GLS Bank, Global Economic Symposium, Nordseewoche, Helgoland.de, energynet.de, IKENNZ, Tiger Balm Team, Design Contest 2011, Golfclub St. Pauli, Goodgoods, Bahnhof Soul Büround 4 weitere
Die Prinzipien der Blue Economy® Lösungen basieren vor allem auf den Gesetzen der Physik. Die entscheidenden Faktoren sind Druck und Temperatur, so wie sie vor Ort vorliegen. Ersetze “etwas” durch “Nichts” - Hinterfrage bei jeder Ressource, ob sie wirklich notwendig für die Produktion ist. Nährstoffe, Materie und Energie werden in natürlichen Systemen immer weiterverwendet – Abfälle gibt es nicht. Jedes Nebenprodukt ist Ausgangsstoff für ein neues Produkt. Die Natur hat sich von wenigen Spezies hin zu einer reichen Artenvielfalt entwickelt. Reichtum heißt Vielfalt. Industrielle Normierung ist das Gegenteil. Die Natur bietet Raum für Unternehmer, die mehr aus weniger herstellen. Die Natur steht im Gegensatz zur Monopolisierung. Die Schwerkraft ist die Hauptenergiequelle, die zweite erneuerbare Ressource ist die Sonnenenergie. Wasser ist das primäre Lösungsmittel (keine komplexen, chemischen, giftigen Katalysatoren). Die Natur unterliegt ständiger Veränderung. Neuerungen gibt es immer. Die Natur arbeitet nur mit dem, was es vor Ort gibt. Nachhaltige Wirtschaft respektiert nicht nur die lokalen Ressourcen, sondern auch Kultur und Tradition. Die Natur richtet sich nach Grundbedürfnissen und entwickelt sich dann von Hinlänglichkeit zum Überfluss. Das gegenwärtige Wirtschaftsmodell basiert auf Knappheit als Grundlage für Produktion und Konsum. Natürliche Systeme sind nicht geradlinig. In der Natur ist alles abbaubar – es ist lediglich eine Frage der Zeit. In der Natur steht alles miteinander in Verbindung und entwickelt sich symbiotisch. In der Natur sind Wasser, Luft und Boden Gemeingut, frei und reichlich vorhanden. In der Natur schafft ein Prozess vielerlei Nutzen. Natürliche Systeme bergen Risiken. Jedes Risiko ist ein Motivator für Innovationen. Die Natur ist effizient. Daher nutzt nachhaltige Wirtschaft maximal die vorhandene Materie und Energie, so dass der Preis für den Endverbraucher sinkt. Die Natur sucht das Bestmögliche für alle Beteiligten. In der Natur werden Nachteile zu Vorteilen. Probleme sind Chancen. Die Natur strebt nach Diversifikationsvorteilen. Eine natürliche Innovation bringt mehrere Vorteile für alle. Gehe auf Grundbedürfnisse ein mit dem, was du hast, entwickle Innovationen inspiriert durch die Natur, schaffe vielfältigen Nutzen ebenso wie Arbeitsplätze und soziales Kapital, biete mehr aus weniger: Dies ist die Blue Economy®.
http://www.blueeconomy.de/the_principles.php
Hintergrund Der neue Bericht an den Club of Rome The Blue Economy Die Wirtschaft der Zukunft ist blau - wie der Planet ! Die aktuelle globale Krise unterstreicht die Notwendigkeit von Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Entwicklung, die sich auf grundlegende Innovationen stützt und neue, dringend benötigte Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig nachhaltig die Bedürfnisse der Erde und ihrer Bewohner befriedigt. Dieser „blaue“ Ansatz ist nicht nur realisierbar sondern hat bereits begonnen, Fuß zu fassen. Nach vier Jahren Forschung verfügen wir über ein Portfolio von 100 Innovationen einschließlich ganzer Systemmodelle, die das Potenzial haben, 100 Millionen Arbeitsplätze weltweit in den nächsten zehn Jahren zu schaffen.
http://www.clubofrome.at/2009/tu/hintergrund.html
Ocean Energy Council
http://www.oceanenergycouncil.com "Helgoland braucht Menschen, die offen und kooperativ an den Aufgaben der Insel arbeiten und zu den wichtigen Zukunftsthemen der Insel klare Position beziehen. Im Jahres-Auftaktgespräch mit Dr. Ole Schröder waren wir uns einig: "Was wir in den nächsten 6 Jahren nicht schaffen, wird uns auch in den nächsten 60 Jahren nicht gelingen." Jörg Singer, Bürgermeister Helgoland

Herr Singer scheint von dieser Idee beseelt zu sein. Er scheint DAS wirklich zu glauben. Das hört sich so an wie bei Angela Merkel, die das sagte:" Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa." Die "Eliten" sind in ihrer Überheblichkeit in der Einschätzung ihres eigenen Wirkens, nicht mehr zu überbieten.
RWE Innogy errichtet Apartmenthäuser auf Helgoland zur Unterbringung von Servicepersonal RWE Innogy errichtet Apartmenthäuser auf Helgoland zur Unterbringung von Servicepersonal RWE Innogy feierte am 15.8.12 das Richtfest für zwei Gebäude auf Helgoland. Die zwei in der Nähe des Binnenhafens neu entstehenden Apartmenthäuser werden zukünftig Servicemitarbeiter für Betrieb und Wartung des Offshore-Windparks Nordsee Ost beherbergen. Das Windkraftwerk Nordsee Ost wird derzeit 30 Kilometer vor Helgoland mit einer installierten Leistung von 295 Megawatt errichtet. Die zwei Häuser in der Größenordnung von 320 und 200 Quadratmetern werden mit 18 bzw. zwölf Apartments ausgestattet. Damit stehen Unterkünfte für rund 30 Personen zur Verfügung. Jedes Apartment ist ca. 25 Quadratmeter groß. Die Errichtung der Neubauten läuft seit April 2012. Die Fertigstellung ist für Anfang 2013 geplant. Die Häuser werden in Massivbauweise errichtet, verfügen über Vollwärmeschutz und entsprechen damit den höchsten energetischen Standards.
http://www.wittekliff.de/Newsseite.aspx

Nun, wenn das eine Erweiterung der "Bevölkerung" bedeutet, scheint das mit den vollmundigen Ankündigungen des Herrn Singers nicht zu funktionieren. Man achte auf die Bezeichnung "Bevölkerung", was heissen wird, dass ausländische "Fachkräfte" in die 25 qm großen Appartments einziehen, aber niemals Familien, und das mit Sicherheit kein Helgoländer einen Arbeitsplatz auf Helgoland im Offshoreservice finden wird. Die gesamte globale Offshore Gigantomanie wird den wirklichen Helgoländern nichts einbringen, Arbeitsplätze am allerwenigsten. Die multinationalen global tätigen "Investitoren" mit dem skrupellosen Raubtierkapitalismus der globalen Konzerne arbeiten ausschliesslich gewinnmaximiert und nicht im Interesse derer, die sie ausbeuten wollen. 

Es sei den Helgoländern empfohlen zu lesen, auf welche Seiten ihr neuer Bürgermeister, Jörg Singer, in seiner Facebookseite verlinkt. Dabei handelt es sich ausschliesslich um Nichtregierungsorganisationen (NGO's) die zum Teil offen und zum anderen Teil versteckt, mit Geldern finanziert werden, die von den Herren der NEUEN WELTORDNUNG zur Durchsetzung eben dieser, stammen, u.a. Rockefeller USA, dem Club of Rome, und welcher Angenda sie folgen, lesen Sie hier und hier. Deutsche Geschichte - die Zerstörung Helgolands und die Umweltfolgen auch noch 62 Jahre danach.

http://karlmartell732.blogspot.de/search?q=helgoland


Die Alarmglocken der Helgoländer sollten läuten, wenn es jetzt heisst, dass die BRD keine Kosten
mehr übernehmen will.


Vielleicht lauern die Offshore Industrie Giganten schon, um sich Helgoland für ein Butterbrot einzuschachern.

Donnerstag, 19. November 2009

Dienstag, 17. November 2009

Ist der deutsche Erbschuldkomplex der Grund dafür, dass sich bestimmte Gruppen von Einwanderern nicht in Deutschland integrieren wollen?




Ein sehr interessanter Artikel, der ausführlich die Zuwanderungsproblematik in der Bundesrepublik beschreibt, ihre Entstehung und ihren Verlauf, aber auch die Gründe anführt, warum sich gewisse Einwanderer nicht mit Deutschland, dem Land, in das sie eingewandert sind, identifzieren.

Integration - Gefahr oder Chance ?
Mitte der 50er Jahre setzte eine andere Zuwanderungswelle ein. Zwischen 1955 und 1974 wurden durch die Anwerbebüros der Bundesanstalt für Arbeit aufgrund von Anwerbeabkommen mit Italien (1955), Griechenland und Spanien (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968) 14 Millionen Arbeitsemigranten in die Bundesrepublik geholt. Der Aufenthalt dieser Arbeitsemigranten war von beiden Seiten als vorübergehend geplant. Der Staat setze auf ein Rotationsverfahren und die meisten Arbeitsemigranten hatten ebenfalls nicht vor, sich dauerhaft in der Bundesrepublik niederzulassen. Das Modell geriet jedoch in die Krise. Die Unternehmen wollten nicht ständig neue Leute einarbeiten und viele Träume der Arbeitsemigranten, hier durch Arbeit schnell an Geld kommen zu können, zerschellten an der Realität.
Ab Anfang der 70er Jahre stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Bundesrepublik. Die Bundesregierung sah sich deshalb bei steigender Arbeitslosenzahl 1973 gezwungen, einen Anwerbestopp für Arbeitsemigranten zu verfügen. Daraufhin entschlossen sich viele Arbeitsemigranten in der Bundesrepublik zu bleiben und ihre Familien nachzuholen. Dieser Familiennachzug dauert bis heute an.


Der Autor schreibt weiter, und das scheint mir der wesentliche Aspekt zu sein, warum eine Integration solange keine Aussicht auf Erfolg haben wird, als nicht die deutschen Eliten zu dem Entschluss gelangen können, die Schuldkomplex-Erbfolge zu klären:

Menschen sind in der Regel nur dann bereit, sich in eine andere Gesellschaft zu integrieren, wenn diese Gesellschaft ein positives Bild bietet, über ein eigenes Selbstbewusstsein verfügt und das auch nach außen zeigt.
Ist diese Voraussetzung bei uns Deutschen gegeben? Ich habe Zweifel. Unsere Politiker und unsere Medien halten uns immer wieder das Dritte Reich und die Verbrechen der Nazis vor. Sie verlangen praktisch, dass wir Deutschen uns immer wieder dafür schuldig bekennen und Buße tun, die auch noch unsere Kinder und unsere Enkel belastet, obwohl sie mit den Verbrechen der Nazis nicht das Geringste zu tun haben, wie auch schon die Angehörigen unserer Generation nicht. Wir waren im Dritten Reich noch Kinder und konnten aus Altersgründen gar nicht zu den verantwortlich Handelnden gehören. Außerdem wird nicht berücksichtigt, dass Schuld nicht von größeren Gruppen zu tragen ist, sondern nur von einzelnen Personen auf sich geladen werden kann, wenn sie willentlich und wissentlich aus freien Stücken strafwürdige Taten begehen. Deshalb hat es der erste Bundespräsident Theodor Heuss abgelehnt, eine Kollektivschuld der Deutschen für die Verbrechen der Nazis anzuerkennen. Hiervon ist erst Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Rede am 8. Mai 1985 abgewichen. Aufgrund des uns abverlangten Schuldkomplexes bietet die deutsche Gesellschaft keine Anziehung für Ausländer zur Integration. Sie müssten sich dann ja auch zu diesem Schuldkomplex bekennen! Deshalb ist eine Integration in die deutsche Gesellschaft für sie nicht erstrebenswert. Das nährt die Vermutung, dass sie mit einer Integration ganz andere Ziele verfolgen.


Bitte unbedingt den ganzen Artikel hier weiterlesen....

Mittwoch, 11. November 2009

Der Global Player Deutschland geht in die Pleite, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich am 9.11.09 für eine neue globale Ordnung aus.


Also möchte Frau Merkel eine NEUE WELTORDNUNG oder was meinst sie mit "neuer globaler Ordnung? Soll die "neue globale Ordnung" das grosse Firmensterben in Deutschland aufhalten?
"Die Nationalstaaten müssten Kompetenzen an multilaterale Organisationen abgeben", sagte Merkel in Berlin. Was meint Frau Merkel da genau? An welche MULTILATERALEN
ORGANISATIONEN will Frau Merkel nationalstaatliche Kompetenzen abgeben? Welche "nationalstaatlichen Kompetenzen" meint Frau Merkel?


Von Januar bis Mai 2009 haben 13.350 Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt.
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden notierte einen Anstieg von knapp 13 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008. Allein im Mai 2009 gingen 15 Prozent mehr Unternehmen pleite als im Vorjahresmonat.
Quelle:Rhein.Post 07.Aug.2009

Jede Insolvenz nach Städten sortiert, finden Sie hier:
Meldungen zu Insolvenzverfahren im Bereich Frankfurt a.M. -

http://www.infobroker.de/insolvenzen-frankfurt-main.php

Meldungen zu Insolvenzverfahren im Bereich Düsseldorf -

http://www.infobroker.de/insolvenzen-duesseldorf.php


Besonders der März 2009 war ein schwarzer Monat für Unternehmen und Verbraucher. Die Amtsgerichte verzeichneten nach Angaben der Statistiker allein in diesem Monat 2874 Unternehmensinsolvenzen - ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Entgegen dem Quartalstrend mussten im März auch mehr Verbraucher Insolvenz beantragen. Hier registrierten die Amtsgerichte 8755 Fälle und damit 15,2 Prozent mehr als im März 2008. In Januar und Februar waren noch Rückgänge von 12,8 beziehungsweise 7,6 Prozent gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Fälle stieg im März um 17,7 Prozent auf 14 216.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand_aktuell/immer-mehr-firmenpleiten-in-deutschland;2345274

Nach den spektakulären Pleiten von 2008/09 dürfen wir gespannt sein auf dass Jahr 2010.

Juni 2009: Nach wochenlangem Kampf um eine Rettung gibt die Karstadt-Mutter Arcandor auf und beantragt Insolvenz. Arcandor konnte fällige Kredite in Höhe von 710 Millionen Euro nicht mehr bezahlen. Betroffen sind 43.000 Mitarbeiter

April 2009: Die Billigkaufhauskette Woolworth Deutschland beantragt Insolvenz. Die Kette beschäftigt etwa 11.000 Menschen. Woolworth war 1926 in Deutschland an den Start gegangen

Februar 2009: Der 1875 gegründete Wäschehersteller Schiesser stellt Insolvenzantrag. Das Unternehmen hat 2300 Mitarbeiter. Im Mai teilt der Insolvenzverwalter mit, dass Schiesser weitermachen kann.

Februar 2009: Modelleisenbahn-Hersteller Märklin ist insolvent. Das entsprechende Verfahren wird im 150. Firmenjahr eröffnet.

Januar 2009: Der oberfränkische Porzellanhersteller Rosenthal beantragt Insolvenz. Wegen Schwierigkeiten bei der irischen Muttergesellschaft Waterford Wedgwood hätten die vereinbarten Kreditlinien nicht mehr zur Verfügung gestanden. Die Geschichte Rosenthals reicht bis in das Jahr 1879 zurück

Juli 2008: Die Warenhauskette Hertie meldet wegen Finanzproblemen des britischen Haupteigentümers Insolvenz an. Im März 2009 wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Nach dem Rückzug möglicher Investoren Anfang Mai steht Hertie vor dem Aus. Die Firmengeschichte begann 1882

Was wird aus der amerikanischen GM Tochter Opel? Gehen wieder tausende Menschen in die Arbeitslosigkeit, während die Manager unanständige Abfindungen kassierten?
Wird Deutschland das Billiglohnland?

Sonntag, 8. November 2009

Hiroshima und Nagasaki. Als Amerika seine Unschuld verlor. Die Atombombenabwürfe sind und waren ein absolutes Verbrechen an der Menschheit.

Quelle: Wikipedia -Kernexplosion Nagasaki


Quelle: Wikipedia Kernexplosion Hiroshima

Wem sind nicht Bilder von Atompilzen mit der typischen Explosionswolke und dem Feuerball im Kopf.
Die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki mit 250000 Toten Menschen innerhalb von Sekunden. Aber nachdem man gesehen hatte, welche furchtbare Wirkung diese Waffen hatten, waren die Militärs noch nicht zufrieden.

Aber war Amerika, die amerikanische Elite, die Militärs je unschuldig? Unschuldig genug, um über andere kriegsführende Nationen und deren Verbrechen zu Gericht zu sitzen und Urteile zu sprechen.

Kann Amerika ein Vorbild sein für Humanität. Für nachfolgendes Völkerrecht.
Eine Frage, die wohl sehr viele Menschen, gerade heute in Zeiten der Globalisierung, stellen.
Eine lange Kette von Unrecht und Gewalt zieht sich durch die Geschichte des amerikanischen Kontinents, von der Besiedlung und des Genocids an den Indianern bis zu Guantanamo.

Glorifizierung der amerikanischen Geschichte täuscht nicht hinweg über Mord und Unrecht.

Aus der Grafik geht hervor, dass die Vereinigten Staaten von Amerika mit registrierten 1032 Atombombenversuchen -unregistrierte sind öffentlich nicht aufgelistet- der „Marktführer“ ist.
Quelle: Wikipedia

Der erste Nuklearwaffentest fand am 16. Juli 1945 auf dem Gelände der White Sands Missile Range in der Nähe der Stadt Alamogordo (New Mexico, USA) unter dem Namen Trinity-Test (dt. Dreifaltigkeit) statt.
Dabei wurde eine Implosionsbombe wie die Fat-Man-Nuklearwaffe, die später auf Nagasaki abgeworfen wurde, gezündet, da diese einen komplizierteren Zündvorgang benötigt als die Uranbombe. Man wollte sicher sein, dass dieses Konstruktionsprinzip funktioniert. Die erste Uranbombe, Little Boy genannt, wurde dagegen ohne vorangegangenen Test direkt beim Atombombenabwurf auf Hiroshima am 6. August 1945 gezündet.

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945 wurden von US-Präsident Harry S. Truman am 16. Juli 1945 – unmittelbar nach Bekanntwerden des erfolgreichen Trinity-Tests, des ersten Atomtests – beschlossen und am 25. Juli angeordnet. Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 155.000 Menschen sofort. Weitere 110.000 Menschen starben innerhalb weniger Wochen an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach.
Nur diese ersten einsatzfähigen Atombomben wurden bisher in einem Krieg gegen Menschen eingesetzt. Darauf folgte am 15. August 1945 die Kapitulation Japans, mit der der Zweite Weltkrieg endete. Die Abwürfe sollten dieses Ende offiziell beschleunigen und damit vielen US-Soldaten das Leben retten. Ob diese Begründung zutraf und ob die Abwürfe völkerrechtlich, ethisch und politisch verantwortbar waren, ist stark umstritten.



Machen Sie sich darauf gefasst, grauenvolle Dokumentationen zu sehen:

Bitte die etwas längere Ladezeit beachten.

Hiroshima, the pictures they didn't want us to see

The Atomic Bombings of Hiroshima and Nagasaki killed about 250.000 people and became the most dreadful slaughter of civilians in modern history. However, for many years there was a curious gap in the photographic records. Although the names of Hiroshima and Nagasaki were incised into our memories, there were few pictures to accompany them. Even today, the image in our minds is a mixture of devastated landscapes and shattered buildings. Shocking images of the ruins, but where were the victims?

The American occupation forces imposed strict censorship on Japan, prohibiting anything "that might, directly or by inference, disturb public tranquility" and used it to prohibit all pictures of the bombed cities. The pictures remained classified 'top secret' for many years. Some of the images have been published later by different means, but it's not usual to see them all together. This is the horror they didn't want us to see, and that we must NEVER forget
,



Übersetzung:
Die Atomaren Bombenangriffe von Hiroshima und Nagasaki töteten ungefähr 250.000 Leute und wurde das fürchterlichste Schlachten der Zivilisten in moderner Geschichte. Aber gab es viele Jahre lang eine neugierige Lücke in den fotografischen Aufzeichnungen. Obwohl die Namen von Hiroshima und Nagasaki in unsere Erinnerungen eingeschnitten wurden, gab es wenige Bilder, sie zu begleiten. Heute sogar ist das Bild in unseren Verstanden eine Mischung verwüsteter Landschaften und zertrümmerte Gebäude. Bilder der Ruinen schockierend, aber wo die Opfer waren?

Die amerikanischen Berufsmächte erlegten strenge Zensur Japan auf und verboten alles "der Macht, direkt oder durch Schlußfolgerung, stören Sie öffentliche Ruhe" und benutzte es, alle Bilder der bombardierten Städte zu verbieten. Die Bilder geblieben viele Jahre lang eingestuftes 'höchst Geheimnis.' Einige der Bilder sind von anderen Mitteln später veröffentlicht worden, aber es ist nicht üblich, ihnen alles zusammen zu sehen. Dies ist der Horror, von dem sie nicht wollten, daß wir es sehen, und das wir NIE vergessen müssen.



(Stören der "öffentlichen Ruhe" durch berichten der Wahrheit? Ist uns das nicht bekannt? Gibt es heute nicht auch in Europa dieses angeordnete Verschweigen der Wahrheit? )
Quelle: Wikipedia -Kernexplosion Bikini-Atoll

Das Bikini Atoll wurde bekannt als Schauplatz zahlreicher Kernwaffentests der USA in den 1940er und 50er Jahren. Das Bikini Atoll gehört mit seinen insgesamt 23 Inseln zu den Marshallinseln.

Die Bewohner der Inseln wurden auf amerikanischen Befehl umgesiedelt auf Inseln, die ihnen keine Existenzgrundlage erlaubte und ihre Nachfahren können bis heute nicht in ihre Heimat zurück, weil sie auch heute, über 60 Jahre später, immer noch verseucht ist.

Finanziellen Rückenwind haben die Bikinianer immerhin vor einiger Zeit vom United States Nuclear Claims Tribunal (Tribunal für die Entschädigung von Strahlenopfern) erhalten. Dieser hat ihnen im Jahr 2001 exakt 563.315.500 US-Dollar zugesprochen – für die „Reparaturarbeiten“ an der Insel, Nutzungseinschränkungen sowie das erlittene Leid und die Entbehrungen. Nur: Das Tribunal verfügt gar nicht über die Mittel, um die Summe auszuzahlen.


Nicht nur die amerikanischen Soldaten wurden "verbraucht" und starben an Krebs.
Wieviele Menschen durch die Kernexplosionen und ihre Auswirkungen ums Leben kamen ist öffentlich nicht einsehbar. Welcher Schaden der Umwelt zugefügt wurde lässt sich nur erahnen.

Da man auch wissen wollte, welche Auswirkungen Kernexplosionen auf Tiere haben, wurden
1946 in der Nähe des Bikini-Atolls im Südpazifik 4.000 Schafe, Ziegen und andere Tiere, die auf ein Schiff verladen und ihrem Schicksal überlassen wurden, durch eine Atomexplosion, die über ihnen gezündet wurde, getötet oder erlitten schwere Verbrennungen. Das Militär gab diesem Experiment den Spitznamen "die Atom-Arche".

Die Folgen des durch Amerika veursacht:en Infernos:
Das gesamte Gebiet des Bikini Atolls ist heute, 63 Jahre danach immer noch verstrahlt. und wird es noch Jahrhunderte lang sein.

Welches Menschenrechtstribunal bestraft die Täter? Sind die Täter je zur Rechenschaft gezogen worden?Amerika ist die einzige Nation, die bisher Kernwaffen gegen Zivilisten in den Städten eingesetzt hat.

Atombombenversuche, radioaktive Staubwolken ab 1947 (Fallout) und Krebsepidemien in den "USA"
Wie die Atomlobby in den "USA" mit Atombombenversuchen systematisch jahrzehntelang bewusst ganze Bevölkerungen mit Radioaktivität verseuchte


Die Atombombenabwürfe sind ein absolutes Verbrechen an der Menschheit und die Verantwortlichen müssen bestraft werden.

Mittwoch, 4. November 2009

Und das sagte Frau Merkel vor dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika am 03.11.2009 in Washington




Rede Bundeskanzlerin Merkel vor dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika Di, 03.11.2009in Washington

Madam Speaker,
Mr. Vice President,
Distinguished Members of Congress,

ich danke Ihnen allen für die große Ehre, heute, kurz vor dem 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer, zu Ihnen sprechen zu dürfen.

Ich bin der zweite deutsche Kanzler, dem diese Ehre zuteil wird. Konrad Adenauer war der erste, als er im Jahre 1957 nacheinander vor beiden Häusern des Kongresses gesprochen hat.

Unterschiedlicher könnten unsere beiden Lebenswege gar nicht sein. 1957 war ich gerade einmal ein Kleinkind von drei Jahren. Ich lebte mit meinen Eltern in Brandenburg, einer Region, die zur DDR, dem unfreien Teil Deutschlands, gehörte. Mein Vater arbeitete als evangelischer Pfarrer. Meine Mutter, die Englisch und Latein studiert hatte, um Lehrerin zu werden, durfte ihren Beruf in der ehemaligen DDR nicht ausüben.

Konrad Adenauer war 1957 bereits 81 Jahre alt. Er hatte das Kaiserreich in Deutschland erlebt, den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, den Zweiten Weltkrieg. Von den Nationalsozialisten wurde er seines Amtes als Oberbürgermeister der Stadt Köln enthoben. Nach dem Krieg gehörte er zu den Männern und Frauen, die die freiheitliche, demokratische Bundesrepublik Deutschland mit aufgebaut haben.

Nichts steht mehr für diese Bundesrepublik Deutschland als ihre Verfassung, ihr Grundgesetz. Es wurde vor genau 60 Jahren verabschiedet. In Artikel 1 dieses Grundgesetzes heißt es: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Dieser kurze, einfache Satz – "Die Würde des Menschen ist unantastbar" – war die Antwort auf die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs, auf den Mord an sechs Millionen Juden im Holocaust, auf Hass, Verwüstung und Vernichtung, die Deutschland über Europa und die Welt gebracht hat.

In wenigen Tagen schreiben wir den 9. November. Es war der 9. November 1989, an dem die Berliner Mauer fiel, aber es war auch der 9. November 1938, der sich ebenso in das Gedächtnis der deutschen und europäischen Geschichte eingebrannt hat. An diesem Tag verwüsteten die Nationalsozialisten Synagogen, setzten sie in Brand, ermordeten Unzählige. Es war der Beginn dessen, was später in den Zivilisationsbruch der Shoah mündete. Ich kann heute hier nicht vor Ihnen stehen, ohne der Opfer dieses Tages und der Shoah zu gedenken.

Unter uns ist ein Gast, der am eigenen Leib die Schrecken dieses Deutschlands im Nationalsozialismus erlebt hat und den ich vor einiger Zeit kennen lernen durfte: Professor Fritz Stern. Er wurde 1926 im damals deutschen, heute polnischen Breslau geboren und schaffte es mit seiner Familie, 1938 noch rechtzeitig vor den Nazis in die USA zu fliehen. In seiner 2006 veröffentlichten Autobiographie unter dem Titel "Five Germanies I Have Known" beschreibt Fritz Stern den Moment seiner Ankunft 1938 im Hafen von New York und damit im Hafen der Freiheit und Sicherheit.

Meine Damen und Herren, es ist wunderbar, dass die Geschichte es wollte, dass wir – der aus Deutschland verjagte, damals 12-jährige Junge und ich, die in der DDR aufgewachsene Bundeskanzlerin des heute wieder vereinten Deutschlands – heute gemeinsam in diesem Hohen Haus sein können. Das erfüllt mich mit großer Freude und großer Dankbarkeit.

Das hätte ich mir vor 20 Jahren, bevor die Mauer fiel, in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Denn damals war es außerhalb meiner Vorstellungskraft, überhaupt in die Vereinigten Staaten von Amerika reisen zu dürfen, geschweige denn eines Tages hier zu stehen.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – es war für mich lange Jahre meines Lebens das Land der unerreichbaren Möglichkeiten. Mauer, Stacheldraht, Schießbefehl – sie begrenzten meinen Zugang zur freien Welt. So musste ich mir aus Filmen und Büchern, die teilweise meine Verwandten aus dem Westen schmuggelten, ein Bild von den Vereinigten Staaten von Amerika machen.

Was habe ich gesehen und gelesen? Wofür habe ich mich begeistert?

Ich habe mich begeistert für den American Dream – die Möglichkeit für jeden, Erfolg zu haben, durch eigene Anstrengungen es zu etwas zu bringen.

Ich habe mich, wie viele andere Teenager auch, begeistert für Jeans einer bestimmten Marke, die es in der DDR nicht gab und die mir meine Tante aus dem Westen regelmäßig geschickt hat.

Ich habe mich begeistert für die Weite der amerikanischen Landschaften, die den Geist der Freiheit und Unabhängigkeit atmen. Gleich 1990 sind mein Mann und ich das erste Mal in unserem Leben nach Amerika geflogen, nach Kalifornien. Niemals werden wir den ersten Blick auf den Pazifischen Ozean vergessen. Er war einfach grandios.

Das alles, obwohl Amerika für mich bis 1989 schier unerreichbar war. Dann, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer. Die Grenze, die ein Volk für Jahrzehnte in zwei Welten teilte, war jetzt offen.

Deshalb ist heute für mich zuerst einmal die Stunde des Dankes.

Ich danke den amerikanischen und alliierten Piloten, die 1948 den Verzweiflungsruf des Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter erhörten, als er sagte: "Ihr Völker der Welt, … schaut auf diese Stadt… ." Monatelang flogen diese Piloten Lebensmittel über eine Luftbrücke und retteten so Berlin vor dem Verhungern. Viele dieser Soldaten riskierten dabei ihr Leben. Dutzende verloren es. Wir werden ihnen immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Ich danke den 16 Millionen in Deutschland über die Jahrzehnte stationierten Amerikanern, ohne deren Beistand als Soldaten, als Diplomaten und als Helfer die Überwindung der Teilung Europas unmöglich gewesen wäre. Wir freuen uns auch heute und in Zukunft über amerikanische Soldaten in Deutschland. Sie sind Botschafter Ihres Landes in unserem Land, genauso wie viele Amerikaner mit deutschen Wurzeln auch heute noch Botschafter meines Landes bei Ihnen sind.

Ich denke an John F. Kennedy, dem nach dem Bau der Berliner Mauer bei seinem Besuch 1961 die Herzen der Menschen zuflogen, als er den verzweifelten Berlinern zurief: "Ich bin ein Berliner." *1)

Ronald Reagan erkannte weit vor anderen die Zeichen der Zeit, als er vor dem Brandenburger Tor bereits 1987 rief: "Mr. Gorbatschow, open this gate … Mr. Gorbatschow, tear down this wall!” Dieser Appell wird für immer unvergessen bleiben.

Ich danke George Bush senior, dass er Deutschland und dem damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl vertraute und uns Deutschen bereits im Mai 1989 etwas Unschätzbares anbot: "Partnership in Leadership." Welch ein Angebot, 40 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Erst am vergangenen Samstag haben wir uns in Berlin gesehen, übrigens zusammen mit Michail Gorbatschow. Auch ihm gebührt unser Dank.
Meine Damen und Herren, lassen Sie es mich in einem Satz sagen: Ich weiß, wir Deutschen wissen, wie viel wir Ihnen, unseren amerikanischen Freunden verdanken. Niemals werden wir, niemals werde ich Ihnen ganz persönlich das vergessen.
Überall in Europa setzte der gemeinsame Wille zur Freiheit unglaubliche Kräfte frei: In der Gewerkschaft Solidarność in Polen, bei den Reformern um Václav Havel in der Tschechoslowakei, bei der ersten Öffnung des Eisernen Vorhangs in Ungarn und bei den Demonstrationen jeden Montag in der ehemaligen DDR.

Da, wo früher eine dunkle Wand war, öffnete sich plötzlich eine Tür. Wir alle gingen hindurch – auf die Straßen, in die Kirchen, über die Grenzen. Jeder bekam die Chance, etwas Neues aufzubauen, mitzugestalten und den Aufbruch zu wagen.

Auch ich bin aufgebrochen. Ich habe meine Arbeit als Physikerin in der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin hinter mir gelassen und bin in die Politik gegangen. Weil ich endlich gestalten konnte. Weil ich den Eindruck hatte: Jetzt sind die Dinge veränderbar, jetzt kannst du etwas tun.

20 Jahre, meine Damen und Herren, sind seit diesem überwältigenden Geschenk der Freiheit vergangen. Aber noch immer gibt es nichts, das mich mehr begeistert, nichts, das mich mehr anspornt, nichts, das mich stärker mit positiven Gefühlen erfüllt als die Kraft der Freiheit.

Wer einmal in seinem Leben so positiv überrascht wurde, der hält vieles für möglich. Oder, um es mit den Worten Bill Clintons 1994 in Berlin zu sagen: "Nichts wird uns aufhalten. Alles ist möglich."

Ja, alles ist möglich – dass eine Frau wie ich heute hier bei Ihnen sein kann, dass ein Mann wie Arnold Vaatz, der zu DDR-Zeiten Bürgerrechtler in Dresden war und deshalb zeitweise im Gefängnis saß, heute als Mitglied des Deutschen Bundestages mit in meiner Delegation hier anwesend sein kann.

Alles ist möglich, auch in unserem Jahrhundert, im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Globalisierung. Wir wissen bei mir zu Hause in Deutschland genauso wie bei Ihnen in Amerika, dass die Globalisierung vielen Menschen Angst macht. Darüber gehen wir nicht einfach hinweg. Wir sehen die Schwierigkeiten. Und doch ist es unsere Aufgabe, die Menschen zu überzeugen, dass die Globalisierung eine große weltweite Chance ist, für jeden Kontinent, denn sie zwingt jeden, gemeinsam mit anderen zu handeln.

Die Alternative zur Globalisierung wäre die Abschottung, doch das wäre keine Alternative. Sie führte nur ins Elend, weil sie in die Isolation führt. Das Denken in Bündnissen, das Denken in Partnerschaften dagegen – das führt in eine gute Zukunft.

Meine Damen und Herren, Amerika und Europa sind wahrlich nicht immer einer Meinung. Die einen halten die anderen manchmal für zu zögerlich und ängstlich oder, umgekehrt, für zu eigensinnig und drängend. Dennoch bin ich zutiefst davon überzeugt: Einen besseren Partner als Amerika gibt es für Europa nicht, einen besseren Partner als Europa gibt es für Amerika nicht.

Denn das, was Europäer und Amerikaner zusammenführt und zusammenhält, ist nicht nur eine gemeinsame Geschichte. Das, was Europäer und Amerikaner zusammenführt und zusammenhält, sind nicht nur gemeinsame Interessen und gemeinsame Herausforderungen, wie es sie zwischen allen Regionen der Welt gibt. Das allein würde nicht reichen, um die besondere Partnerschaft Europas und Amerikas zu begründen und dauerhaft zu tragen. Es ist mehr.

Das, was Europäer und Amerikaner zusammenführt und zusammenhält, ist die gemeinsame Wertebasis. Es ist ein gemeinsames Bild vom Menschen und seiner unveräußerlichen Würde. Es ist ein gemeinsames Verständnis von Freiheit in Verantwortung. Dafür treten wir in der einzigartigen transatlantischen Partnerschaft und in der Wertegemeinschaft der Nato ein. So wird "Partnership in Leadership" mit Leben erfüllt, meine Damen und Herren. Diese Wertebasis war es, die den Kalten Krieg beendet hat. Diese Wertebasis ist es, mit der wir nun die Bewährungsproben unserer Zeit bestehen können und bestehen müssen.

Deutschland ist vereint, Europa ist vereint. Das haben wir geschafft. Heute nun muss unsere politische Generation zeigen, dass sie die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts meistert, dass sie gleichsam im übertragenen Sinne Mauern von heute einreißen kann.

Was heißt das? Erstens Frieden und Sicherheit schaffen, zweitens Wohlstand und Gerechtigkeit erreichen und drittens unseren Planeten schützen. Wieder sind dabei Amerika und Europa in ganz besonderer Weise gefordert.

Auch nach dem Ende des Kalten Krieges geht es also darum, Mauern zwischen Lebensauffassungen, gleichsam Mauern in den Köpfen einzureißen, die uns immer wieder daran hindern oder es erschweren, uns auf der Welt zu verstehen. Dafür ist die Fähigkeit zur Toleranz so wichtig. Für uns ist unsere Art zu leben die beste aller möglichen. Aber dennoch ist sie nicht die Art aller. Es gibt verschiedene Lösungen für ein gutes Miteinander. Toleranz ist Ausdruck des Respekts vor der Geschichte, der Tradition, der Religion und der Identität anderer.

Doch niemand sollte sich täuschen: Toleranz bedeutet nicht Beliebigkeit. Null Toleranz muss es für die geben, die die unveräußerlichen Rechte des Menschen missachten und sie mit Füßen treten. Null Toleranz muss es auch geben, wenn Massenvernichtungswaffen zum Beispiel in den Händen des Iran unsere Sicherheit bedrohen könnten. Der Iran muss das wissen. Der Iran kennt unser Angebot. Doch der Iran kennt auch die Grenze: Eine Atombombe in der Hand des iranischen Präsidenten, der den Holocaust leugnet, Israel droht und das Existenzrecht abspricht, darf es nicht geben.

Die Sicherheit Israels ist für mich niemals verhandelbar. Im Übrigen wird nicht nur Israel bedroht, sondern die ganze freie Welt. Wer Israel bedroht, bedroht auch uns. Deshalb tritt die freie Welt dieser Bedrohung entgegen, notfalls mit harten wirtschaftlichen Sanktionen. Meine Damen und Herren, deshalb werden wir in Deutschland mit aller Kraft den Nahost-Friedensprozess mit dem Ziel unterstützen, eine Zwei-Staaten-Lösung zu schaffen: einen jüdischen Staat Israel und einen palästinensischen Staat.

Wir treten auch der Bedrohung des internationalen Terrorismus entgegen. Dabei wissen wir, dass kein Land – und sei es noch so stark – das allein schaffen kann. Wir alle brauchen Partner. Erst in der Gemeinschaft mit Partnern sind wir stark.

Weil wir nach den Anschlägen des 11. September mit dem damaligen Präsidenten George W. Bush die Überzeugung geteilt haben, dass von Afghanistan aus nie wieder die Sicherheit der Welt bedroht werden darf, steht Deutschland dort seit 2002 mit dem drittgrößten Truppenkontingent. Wir wollen das Konzept der so genannten vernetzten Sicherheit zum Erfolg führen. Das besagt: Ziviles und militärisches Engagement sind untrennbar miteinander verbunden.

Ohne Zweifel: Der Einsatz der Staatengemeinschaft in Afghanistan ist hart. Er fordert uns viel ab. Er muss in die nächste Phase geführt werden, sobald die neue afghanische Regierung im Amt ist. Ziel muss die Entwicklung einer Übergabestrategie in Verantwortung sein. Dies wollen wir Anfang des nächsten Jahres auf einer gemeinsamen UN-Konferenz entwickeln. Erfolgreich werden wir sein, wenn wir wie bisher jeden weiteren Schritt im Bündnis gemeinsam gehen. Deutschland stellt sich dieser Verantwortung.

Es steht außer Zweifel: Die NATO ist und bleibt der wesentliche Eckpfeiler unserer gemeinsamen Sicherheit. Ihr Sicherheitskonzept wird stetig weiterentwickelt und den neuen Herausforderungen angepasst. Ihr Fundament und ihr Kompass für Frieden und Freiheit aber bleiben unverändert.

Wir Europäer – davon bin ich überzeugt – können dazu in Zukunft noch mehr beitragen. Denn wir Europäer sind in diesen Wochen im Begriff, unsere Europäische Union mit einer neuen vertraglichen Grundlage auszustatten. Die letzte Unterschrift ist gerade darunter gesetzt worden. Die Europäische Union wird damit stärker und handlungsfähiger und damit für die Vereinigten Staaten ein starker und zuverlässiger Partner.

Auf dieser Grundlage können wir stabile Partnerschaften mit anderen aufbauen, allen voran mit Russland, China und Indien. Denn, meine Damen und Herren, wir leben heute in einer freieren und vernetzteren Welt als jemals zuvor. Der Fall der Berliner Mauer, die technologische Revolution bei Information und Kommunikation, der Aufstieg Chinas, Indiens und anderer Länder zu dynamischen Volkswirtschaften – all das hat die Welt im 21. Jahrhundert zu einer anderen gemacht, als sie es im 20. Jahrhundert war. Das ist gut, denn Freiheit ist das Lebensgesetz unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Nur in Freiheit kann der Mensch schöpferisch sein.

Allerdings ist auch deutlich geworden: Diese Freiheit steht nicht allein. Es ist eine Freiheit in und zur Verantwortung. Dazu bedarf es einer Ordnung. Der Beinahe-Zusammenbruch der internationalen Finanzmärkte hat gezeigt, was passiert, wenn es diese Ordnung nicht gibt.

Wenn die Welt die Lektion aus der Finanzkrise des letzten Jahres gelernt hat, dann führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass eine globalisierte Wirtschaft einen globalen Ordnungsrahmen braucht. Ohne eine weltweite Bindung durch Transparenz und Kontrolle kommt es nicht zu einem Gewinn an Freiheit, sondern vielmehr zu einem Missbrauch von Freiheit und damit zu Instabilität. Das ist dann gleichsam eine zweite Mauer, die fallen muss – eine Mauer, die vor einer wirklich globalen Wirtschaftsordnung steht, eine Mauer regionalen und ausschließlich nationalen Denkens.

Der Schlüssel in der Zusammenarbeit der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer liegt in der Gruppe der G20. Auch hier ist die Zusammenarbeit Amerikas und Europas ein entscheidender Eckpfeiler. Es ist eine Zusammenarbeit, die nicht ausschließt, sondern andere mit einschließt.

Die G20 hat gezeigt, dass sie handlungsfähig ist. Wir müssen uns dem Druck derer entgegenstellen, die die Staaten dieser Welt fast an den Abgrund geführt haben. Das heißt nichts anderes, als dass die internationale Wirtschaftspolitik nachhaltiger werden muss, denn die Krise war auch Ausdruck zu kurzfristigen Denkens. Millionen von Menschen weltweit sind dadurch vom Verlust ihres Arbeitsplatzes und von Armut und Hunger bedroht. Um Wohlstand und Gerechtigkeit zu erreichen, müssen wir alles tun, dass sich eine solche Krise niemals wiederholt, meine Damen und Herren.

Das bedeutet auch, nicht der Versuchung des Protektionismus zu erliegen. Deshalb sind auch die Doha-Verhandlungen im Rahmen der Welthandelsorganisation so wichtig. Ein Erfolg der Doha-Runde wäre gerade in der aktuellen Krise ein wertvolles Signal für die Offenheit der Weltwirtschaft.

Ebenso kann der Transatlantische Wirtschaftsrat eine wichtige Aufgabe erfüllen. Wir können damit Subventionswettläufe verhindern und Anstöße zum Abbau von Handelshemmnissen zwischen Europa und Amerika geben. Ich bitte Sie: Lassen Sie uns gemeinsam für eine Weltwirtschaftsordnung eintreten, die im Interesse Europas und Amerikas ist.

Meine Damen und Herren, dass globale Herausforderungen nur in umfassender internationaler Zusammenarbeit bewältigt werden können, zeigt sich auch an einer dritten Bewährungsprobe des 21. Jahrhunderts, an so etwas wie einer Mauer zwischen Gegenwart und Zukunft. Diese Mauer versperrt den Blick auf die Bedürfnisse kommender Generationen. Sie verhindert den dringend notwendigen Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen und unseres Klimas.

Wohin dieser Verbrauch unserer Zukunft führt, können wir schon jetzt sehen: In der Arktis schmelzen Eisberge, in Afrika werden Menschen zu Flüchtlingen, weil ihre Umwelt zerstört wird, weltweit steigt der Meeresspiegel. Ich freue mich, dass Präsident Obama und Sie in Ihrer Arbeit dem Schutz unseres Klimas eine hohe Bedeutung beimessen. Wir alle wissen: Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir brauchen eine Einigung auf der Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen. Wir brauchen eine Einigung auf ein Ziel: Die globale Erwärmung darf zwei Grad Celsius nicht überschreiten.

Dafür brauchen wir die Bereitschaft aller Länder, international verbindliche Verpflichtungen zu übernehmen. Wir können es uns nicht leisten, beim Klimaschutz von den wissenschaftlich gebotenen Zielen abzuweichen. Das wäre nicht nur ökologisch unverantwortlich. Es wäre auch technologisch kurzsichtig. Denn die Entwicklung neuer Technologien im Energiebereich bietet große Chancen auf Wachstum und zukünftige Arbeitsplätze.

Es besteht kein Zweifel: Die Welt schaut im Dezember auf uns, auf Europa und Amerika. Es ist wahr: Ohne Verpflichtungen Chinas und Indiens wird es nicht gehen. Aber ich bin davon überzeugt: Wenn wir in Europa und Amerika zu verbindlichen Verpflichtungen bereit sind, werden wir auch China und Indien davon überzeugen. Dann können wir in Kopenhagen die bestehende Mauer zwischen Gegenwart und Zukunft überwinden – im Interesse unserer Kinder und Enkel und im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung weltweit.

Meine Damen und Herren, ich bin überzeugt: So wie wir im 20. Jahrhundert die Kraft hatten, eine Mauer aus Stacheldraht und Beton zu Fall zu bringen, so haben wir auch heute die Kraft, Mauern des 21. Jahrhunderts zu überwinden – Mauern in unseren Köpfen, Mauern eines kurzsichtigen Eigeninteresses, Mauern zwischen Gegenwart und Zukunft.

Meine Damen und Herren, meine Zuversicht speist sich aus einem ganz besonderen Klang – dem Klang der Freiheitsglocke im Schöneberger Rathaus von Berlin. Dort hängt seit 1950 ein Nachguss der amerikanischen Freiheitsglocke. Gespendet von amerikanischen Bürgern ist sie ein Zeichen des Freiheitsversprechens, das sich erfüllt hat. Am 3. Oktober 1990 läutete die Freiheitsglocke die Wiedervereinigung Deutschlands ein – im Augenblick der größten Freude des deutschen Volkes. Am 13. September 2001 läutete sie noch einmal, und zwar zwei Tage nach dem 11. September – im Augenblick der größten Trauer des amerikanischen Volkes.

The Freedom Bell in Berlin is, like the Liberty Bell in Philadelphia, a symbol which reminds us that freedom does not come about by itself. It must be struggled for and then defended anew every day of our lives. In this endeavour, Germany and Europe will also in future remain strong and dependable partners for America. That I promise you. Thank you very much.
(Quelle: Kanzleramt)

Eine schöne Rede. Oder?
Und eine so traurige Vita, wie die oben geschilderte, hat Frau Merkel vielleicht gar nicht. Aber wer weiss das schon.

** 1) Übrigens wurde der Satz "ich bin ein Berliner" aus dem Zusammenhang gerissen.
Kennedy hat nicht gesagt, dass er persönlich "ein Berliner" wäre. Präsident Kennedy sagte während seines Besuches 1961 in Berlin das Folgende:

"Two thousand years ago the proudest boast in the world was 'civis Romanus sum'.

"Today, in the world of freedom, the proudest boast is 'Ich bin ein Berliner.'"

Tja, Frau Merkel, unvollständig und daher irreführend zitiert.

Update 05.11.2009

Und die ganze schöne Rede hat auch nichts bewirkt, denn:

General Motors erpresst BerlinErschienen am 05. November 2009 Financial Times Deutschland
Die Entscheidung von GM sorgt für Unverständnis.
Nach dem abgesagten Verkauf an Magna beginnt das Gefeilsche um Opel von vorn. Die Konzernmutter General Motors droht mit Insolvenz, falls sich Politik und Arbeitnehmer nicht an der Sanierung beteiligen. Tausende Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.
Deutscher Staat soll bürgen
Es stünden noch 800 Millionen Euro aus, sagte das Opel-Treuhand-Mitglied Dirk Pfeil der Financial Times Deutschland. Er forderte eine Beteiligung der Regierung am Sanierungsplan von GM. Opel sei ein deutsches Unternehmen mit ausländischem Eigentümer. Er sehe keinen Grund, warum der Autobauer mit GM als Mutter keine Staatshilfe bekommen solle. "Die Chancen, viele Arbeitsplätze zu erhalten, sind mindestens so groß wie bei Magna." Detroit rechnet mit einem Aufwand von rund drei Milliarden Euro für die Opel-Restrukturierung. Voraussichtlich müsste der deutsche Staat für einen Großteil davon bürgen, um eine Zahlungsunfähigkeit von Opel zu vermeiden.



Welcher Bär wird hier am Nasenring durch die Manege geführt?



Hier Milliarden und in Deutschland lamentieren die "Eliten" über "Kinderarmut", unglaublich.

Dienstag, 3. November 2009

Die Stasi lebt?



Hubertus Knabe analysiert die Strategie der
Linkspartei und erläutert, warum ehemalige
SED-Kader zu den Gewinnern der deutschen
Einheit gehören
,

Im Sternartikel heißt es:

Internationale Geldwäsche
” Zu den spektakulärsten Entdeckungen der UKPV zählte das SED-Geschäft mit dem jordanischen Waffenhändler Abdul Majid Younes. Der hatte im Februar 1990 die “Islamische Religionsgemeinschaft” gegründet und von der SED eine “Grundversorgung” von 75 Millionen DDR-Mark erhalten.
Wie das System der Geldwäsche funktionierte, konnte die UKPV im Zuge der Ermittlungen auch in der Schweiz feststellen. Laut Bundestagsdrucksache 15/1777 waren von Konten bei den Schweizer Banken Cantrade Privatbank AG und Coutts & Co AG rund 92 Millionen Euro durch eine österreichische Treuhänderin an ein Unternehmen überwiesen worden, dass offiziell der Österreichischen Kommunistischen Partei gehörte. Rund 128 Millionen Euro, die auf Konten bei der Bank Austria lagen, ließ die Treuhänderin von Wien nach Zürich transferieren. Nach kurzfristiger Anlage in Zürich veranlasste die Treuhänderin die Schweizer Bank, ihr die Gelder in Wien in bar auszuzahlen. Anschließend wurde es durch Anlage in anonymen Wertpapieren (Juxten Bons) und Sparbüchern “gewaschen” und ist seither verschwunden.

Und warum stand das in keiner Tageszeitung?


Update:  Dezember 2010
Der Link im BLOGROLL "Märchenhaftes SED Vermögen"  ist nicht mehr erreichbar.
Hier ist ein Screenshot von der Überweisung
der Staatsbank der deutschen demokratischen Republik an die Islamische Religionsgemeinschaft vom 31.05.1990 über 75 Millionen M